Schwäbischer Liedermacher

 

 

Was no

Es war einmal ... Mitte der Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts, da hörte ich des erste Mal ein Lied von den DUBLINERS. Ich weiß auch noch genau, welches: The Wild Rover (bekannt und im Norden Deutschlands leider auch verhunzt). Seither hat mich die „irische Krankheit“ nicht mehr verlassen – seither sammle ich alles, was auch nur im Entferntesten mit IRISH FOLK zu tun hat. In erster Linie natürlich Geschichten und Lieder, von denen ich inzwischen unzählige in Büchern und auf Tonträgern habe, aber auch auswendig vortragen kann. Meine ersten musikalischen „Gehversuche“ habe ich nämlich mit ein paar irischen Songs unternommen, und mein erster „öffentlicher Auftritt“ war im Hinterzimmer eines Pubs in Kilkenny im Sommer 1978 (long, long ago)!

Zu den irischen Liedern gesellten sich bald auch solche aus Schottland, den USA und irgendwann dann auch aus heimatlicheren Gefilden. Mit der amerikanischen Banjo- und Folk-Legende Pete Seeger verbindet mich sogar eine Freundschaft. Kein Wunder also, dass ich auch aus diesem Repertoire ein Programm zusammenstellen kann.

 

Da ich in der „guten alten Zeit“ meine Songtexte nicht einfach aus dem Internet herunterladen konnte (das gab es damals noch gar nicht – unvorstellbar!), war ich darauf angewiesen, mit dem Ohr am Lautsprecher zu kleben und zu versuchen, zu verstehen, was da in englisch-irischem Kauderwelsch gesungen und gesprochen wurde. Vielleicht haben mir diese unzähligen Stunden vor dem Lautsprecher die englische Sprache so sehr nahe gebracht, dass ich den Versuch unternahm, sie an der Universität zu studieren. Na ja, ein spätes Ergebnis davon ist, dass ich seit mehreren Jahren nun freiberuflich Englisch unterrichte. Allerdings nimmt dies inzwischen einen so breiten Raum ein, dass dazu eine eigene Seite  notwendig wäre.

 

Die Theatererfahrungen liegen leider derzeit etwas brach- sollte es dazu aber Neues geben, wird dies sicherlich hier vermerkt werden.


©  2010-2018 Michael Skuppin - 27/05/18

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